Amazons Vision für Alexa

Wir dichten Alexa so einiges an: Smartphone-Killer, Künstliche Intelligenz, Überwachungs-Wanze, Shopping-Plattform der Zukunft. Jeff Bezos, Chef von Amazon, sieht das eher nüchtern. Er überrascht in einem Interview mit ganz bodenständigen Ambitionen, die es trotzdem in sich haben.

Auf die Frage, ob es bei Alexa um mehr, als um das Abspielen von Musik geht, ob man nicht eine Amazon Registrierkasse in jedes Haus gestellt hat, antwortet er:

Alexa, die Unnahbare

Im dritten Teil meiner Octalysis Analyse von Alexa geht es um eine "Black Hat" Grundmotiv: "Knappheit und Ungeduld". Menschen begehren Dinge, die schwer zu bekommen sind. Und sie wollen zeigen, dass sie etwas haben, was andere nicht bekommen können.

Alexa Voice Service v2 (v20160207) auf Deutsch

Nachdem ich letzte Woche den Alexa Simulator von Sam Machin mit AVS v1 auf Deutsch zum Laufen gebracht hatte, war der Umbau auf die aktuelle Version v20160207 fällig. Dazu benötigt man eine HTTP/2 Anwendung. Für mein Python Projekt ist mit hyper eine brauchbare HTTP/2 Implementierung verfügbar. Also los.

Ist Deutschland Technikfeindlich?

Alexa ist eine "Wanze im Wohnzimmer", durch die Gatebox droht die "Menschheit auszusterben" und Künstliche Intelligenz wird "uns unterjochen". Man kann das Bangemachen vor neuen Technologien in Deutschland kaum überhören.

Vergessen sind allerdings die Diskussionen um die "Vereinsamung durch soziale Netzwerke", den "Kulturzerstörer E-Reader" oder das "Schnüffelauto von Google Street View". War wohl doch nicht so schlimm?

Warum werden neue Technologien bei uns so verrissen?

Alexa nach der Betaphase

Als ich mein Amazon Echo Anfang November kaufte, war ich stolz einer der Ersten in Deutschland zu sein. Dann erfuhr ich, dass diese Einladungs-Geschichte kein Marketing Trick, sondern eine Drosselung zwecks Betaphase war. Es hat mich nicht gekümmert. Nun ist seit Montag das Echo frei käuflich und die Betaphase damit offiziell beendet. Was hat sich durch den Flächentest geändert?

KI und Email-Marketing

In einem PR-Artikel von Email on Acid schlägt Justin Khoo den Einsatz von KI im E-Mail Marketing vor. Anwendung sollen lernende Algorithmen im Bereich Personalisierung, Segmentierung und Inhalts-Optimierung von Emails finden. Aber lernende Systeme brauchen viele Daten und ein Newsletter liefert im Allgemeinen nur sehr wenig Daten. Wie passt das zusammen?

Künstliche Superintelligenz

Ich stieß kürzlich auf einen (wie immer) sehr spannenden Vortrag von Tim Urban, diesmal über die künstliche Superintelligenz. Demnach erwartet die Mehrheit der Experten, dass in weniger als 50 Jahren die Menschheit durch superintelligente Maschinen unterstützt (oder unterjocht) werden. Superintelligent meint dabei nicht eine schlaue Alexa. Superintelligent meint dabei so intelligent, dass wir uns wie Einsteins Mäuse vorkommen werden, nicht einmal ahnend, wer uns da täglich füttert.