Sprachassistenten

Amazon und die Kommunikation

Amazon, das Unternehmen, dass sich die Kundenzufriedenheit auf die Fahnen geschrieben hat, war bislang nicht sehr kommunikativ. Zwar konnten Kunden in den Rezensionen über Produkte und per Alexa auch direkt mit ihrem Warenkorb sprechen, aber eine Telefonnummer für den Kundendienst sucht man weiterhin auf der Webseite vergeblich. Immerhin gibt es ein Kundenforum, das es sogar erlaubt, dass die Kunden direkt miteinander diskutieren. Kommunikation war bei Amazon bisher passiv zu sehen - das ändert sich gerade gewaltig.

Smarte Gadgets

Der deutsche Markt für Sprachassistenten ist noch sehr überschaubar. Wenn man die Smartphone Assistenten außen vor lässt, ist bisher nur das Echo von Amazon in deutscher Sprache erschienen. Und natürlich Google Home. Doch smarte Assistenten sollen uns in allen Lebensbereichen begleiten und so sind einige Gadgets erschienen oder in Vorbereitung. Da es wichtig ist, zu wissen, für was man in Zukunft entwickelt, habe ich mich an einer Übersicht der Gadgets versucht.

Google Homes Datenschätze

Technisch sind Sprachassistenten schon ausgereift, sie sollten nur noch intelligenter werden. Gerne wird dabei auf die Datenschätze der Konkurrenten verwiesen. Und so prognostiziert man Google Home ein größeres Potential als Amazons Alexa, denn Google hortet die größeren Datenschätze. Ist das so?

Die zweite Skepsis Welle

Zuerst hieß es Alexa sei "die Wanze im Wohnzimmer". Damit wurden zur Markteinführung von Alexa in Deutschland durchgängig Schlagzeilen produziert. Diese Welle ist geritten. Jetzt läuft gerade "Chatbots sind dumm" oder "Alexa ist dümmer als Google". Ist diese Skepsis angebracht oder schreiben da nur Trolle?

Ist der Markt für das IoT Betriebssystem bereits aufgeteilt?

Das Versprechen des Internet of Things (IoT) ist es, Alltagsgegenstände schlauer zu machen. Klassische Beispiele sind die Kaffeemaschine in der Küche, die sich vom Büro aus steuern lässt. Wir erleben, wie die Entwicklung des IoT Wellen durchschreitet. Zuerst mussten die Gegenstände vernetzt werden, damit man ihre Funktionen per Smartphone steuern kann. Jetzt rollt gerade die zweite Welle: Sprachsteuerung. Während es in der ersten Welle um die Hardware ging, geht es jetzt um das Betriebssystem des IoT.

Zwinkernde Sprachassistenten

Wer bei Amazons Alexa ein Kopfschütteln oder Augenzwinkern vermisst, kann sich bei der Konkurrenz umschauen. Da ist einiges im Anmarsch.

LG Hub Robot

Alexa mit Bildschirm gefällig? Für dieser Jahr angekündigt ist der Hub Robot, der aber nicht nur mit Alexa sprechen kann. Was noch? Er kann mit den Augen zwinkern.

Ist Sprachsuche der SEO-Trend in 2017?

In einem aktuellen Interview äußert Marketing-Expertin Melanie Ruf "in den USA sollen jetzt schon 40% der Erwachsenen und die Hälfte aller Jugendlichen Spracheingaben bei der Suche vorziehen". Wow, denke ich, dass ist ja beeindruckend. Woher kommen diese Zahlen? Dann finde ich bei Forbes einen Artikel aus dem Januar 2017 mit diesen Zahlen.